VERTRAUT
UND MENSCHLICH

FREIE WÄHLER GERSTHOFEN

07.07.2017

Festplatz: Einigen sich Stadt und Kreis diese Woche?

Stadtrat muss Bedingungen für Grundstückstausch zustimmen   Augsburger Allgemeine vom 27.06.2017

In dieser Woche soll Gersthofens Stadtrat entscheiden, unter welchen Bedingungen er den Festplatz für den Neubau des Gymnasiums durch den Landkreis hergibt. Im Vorfeld der endgültigen Beratung und Abstimmung signalisieren die Freien Wähler im Stadtrat schon einmal Entgegenkommen.
Wie berichtet, will der Landkreis das Gelände, auf dem das jetzige Paul-Klee-Gymnasium steht, gegen den Festplatz eintauschen. Zusätzlich soll sich die Stadt noch an den Kosten beteiligen, die durch den Grundstückstausch ausgelöst werden. Dabei soll es dem Vernehmen nach um mehrere Millionen Euro gehen.
Der Vorsitzende der Freien Wähler und Dritte Gersthofer Bürgermeister, Reinhold Dempf, glaubt an eine Einigung. „Was die zu erwartenden Mehrkosten betrifft, bin ich sehr zuversichtlich, dass eine gemeinsame und für alle vertretbare Lösung gefunden wird. Dies müssen uns unsere Kinder einfach wert sein.“
Sollten sich Landkreis und Stadt, die beide bereits ihre grundsätzliche Bereitschaft zu dem Tausch bekundet haben, doch nicht einigen können, könnte eine Nutzung der alten Mittelschule wieder zum Thema werden. Diese würde die Stadt dem Kreis kostenlos als Übergangsquartier zur Verfügung stellen, während doch am jetzigen Gymnasiumsstandort gebaut wird. Das Angebot der Gersthofer hatten die Stadtratsfraktionen von CSU und WIR gemeinsam durchgesetzt.
Auch wenn der Landkreis zunächst auf einen Neubau auf dem Festplatz setzt, hat die Mittelschullösung für WIR-Fraktionschef Georg Brem nach wie vor Charme: „Damit kann der Landkreis die hohen Kosten und den Zeitverlust einer Neuplanung auf dem Festplatz sparen. Eine Containerschule auf dem Festplatz wäre auch nicht nötig.“
Die Freien Wähler dagegen halten den Beschluss von WIR/CSU für einen Fehler. Ihr Fraktionschef Bernhard Happacher: „Bereits heute sind durch den Mehrheitsbeschluss von CSU und WIR Mehrkosten beim Bau unserer neuen Mittelschule entstanden. Sogar die Ausschreibung zum Abbruch der alten Mittelschule musste durch diesen Beschluss wieder aufgehoben werden. Der Bauzeitenplan ist dadurch ebenfalls nicht mehr einzuhalten, und es werden weitere Mehrkosten entstehen.“
Unstrittig ist zwischen beiden Seiten, dass eine Stadt wie Gersthofen einen Festplatz benötigt. Der Ersatz für den jetzigen Festplatz soll nach den Vorstellungen der Freien Wähler ein Gelände sein, welches das ganze Jahr über benutzt werden kann. Nun könne man sich auf die Suche machen. Brem dagegen erinnert daran, dass noch im Oktober 2015 alle Fraktionen und Bürgermeister Michael Wörle einig gewesen seien, dass ohne vorherige Festlegung einer Alternative der Festplatz nicht freigegeben werde.
Dass der Sinneswandel im Gersthofer Stadtrat nun mit der Bevölkerungsprognose begründet werde, sei „verwunderlich“ sagt Brem. Schließlich würden der Schule schon lang steigende Schülerzahlen attestiert. Das Gersthofer Paul-Klee-Gymnasium in seinem jetzigen Zustand ist sanierungsbedürftig und zu klein, ein Ausbau ist seit Jahren versprochen. Nimmt der Landkreis nun tatsächlich einen Neubau in Angriff, wird sich das Vorhaben um weitere zwei Jahre verzögern und nach Schätzungen auf über 60 Millionen Euro verteuern.

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